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Treffpunkt Entwicklungspolitik: Entwicklungspolitik und Freihandel

NAFTA, die "Nordamerikanische Freihandelszone" zwischen Mexiko, den
USA und Kanada sollte einmal das Vorbild sein für ein weit größeres,
ganz Lateinamerika umfassendes Freihandelsprojekt. Das scheiterte
schon vor seiner Gründung, weil die lateinamerikanischen
Schwergewichte Brasilien und Argentinien sehr wohl erkannten, dass sie
dabei über den Tisch gezogen werden würden. Heute beschwert sich
US-Präsident Trump, genau das passiere eigentlich seinem Land. Ihm ist
der Freihandel nicht frei genug dafür, dass er alle Machtmechanismen
ausnutzen kann, um die anderen noch kleiner zu halten oder zu machen.

Dass eben dies anstehe, war auch die Einschätzung der Zapatistischen
Befreiungsfront EZLN, die genau am Tag des Inkrafttretens von NAFTA
erstmal öffentlich auftrat. Seither ist die Kritik an derlei Abkommen
nie mehr abgerissen.

Um was also geht es bei den aktuellen Auseinandersetzungen um NAFTA?
Wer steht für welche Positionen. Ist Kanadas Premier nicht ein
waschechter Neoliberaler? Und was ist von dem neu gewählten
mexikanischen Präsidenten zu erwarten?

Referent: Werner Rätz (attac Deutschland)

TERMIN: Do., 25.11.18, 20 Uhr
ORT: KHG Köln
KONTAKT: klaus.brieskorn@esgkoeln.de
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