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ALBA-Kompakt: "Donald Trump, Lateinamerika, die EU und der Freihandel"



Mit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten werden überall in der Welt neue Ängste ausgelöst: um Klimaschutz, Frieden, soziale Gerechtigkeit, Demokratie oder Bürgerrechte. Seine Wirtschaftspolitik ist protektionistisch und isolationistisch, Importprodukte aus Mexiko oder Deutschland will er mit Strafzöllen belegen. In ihren Verhandlungen um Freihandels- und Investitionsschutzverträge wie CETA und TISA macht die EU Druck und will uns glauben lassen, diese seien die beste Alternative zum Wirtschaftskurs Trumps und der anderen Populisten wie Le Pen, Wilders oder AFD. Wir schauen hin: Was sind die Grundzüge der EU-Freihandelspolitik? Welche Auswirkungen haben 10 Jahre Freihandelsverträge in Mittelamerika bereits jetzt erkennbar gebracht? Und: Welche Alternativen bietet der lateinamerikanische "Vertrag der Völker unseres Amerika" des ALBA-Staatenbündnisses und welche Wirkung hat er z.B. in Nicaragua erzielt? Zum Abschluß wollen wir diskutieren, welche Bedingungen wir selbst an Handelsverträge stellen? Wie kann Handel und Wirtschaftsentwicklung positiv gestaltet werden? Wir orientieren uns dabei am Alternativen Handelsmandat, welches von ATTAC und 50 Nichtregierungsorganisationen entwickelt wurde.

Referent: Klaus Hess (Informationsbüro Nicaragua)

TERMIN: Montag, 15. Mai 2017, 20 Uhr
ORT: Blauer Raum
KONTAKT: klaus.brieskorn@uni-koeln.de
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